26 - PRRS-resistente Schweine

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Wissenschaftler der Universität Edinburgh haben Schweine gezüchtet, die resistent gegen die Viruserkrankung Porcine Reproductive and Respiratory Syndrome (PRRS) sind. Wie das Institut mitteilte, gelang es den Forschern mittels „Genome-Editing“ eine Änderung des genetischen Codes herbeizuführen, die eine Infizierung der Tiere verhindert. Dabei zeigten die Schweine keinerlei Anzeichen, dass die Veränderung ihrer DNA einen anderen Einfluss auf ihre Gesundheit oder ihr Wohlbefinden gehabt hätte. PRRS verursacht Atempro­bleme und Todesfälle bei Jungtieren und bei trächtigen Sauen oft den Verlust der Ferkel. Der Schweinebranche in den USA und in Europa entstehen dadurch jährlich Kosten von mehr als 2 Mrd. €. Die Forscher fordern eine breitere öffentliche Diskussion über die Akzeptanz von Genome-Editing bei Tieren, was nicht mit transgenen Gentechniken verwechselt werden dürfte. Transgene Tiere sind in Europa aus der Nahrungskette verbannt. Bei Genome-Editing, die Prozesse einleiten, die auf natürliche Weise durch Züchtung über viele Generationen hinweg auftreten können, ist die Rechtslage noch unklar. Prof. Alan Archibald von der Universität Edinburgh betonte, dass „Genome-Editing ein „mächtiges Werkzeug“ sei, um Verluste in der Landwirtschaft zu reduzieren und gleichzeitig die Gesundheit und das Wohlergehen der Tiere selbst zu verbessern.