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Wer holt sich den Titel Agrar-Familie 2017 und sichert sich 12 000 € für die Familienkasse? Familie Jakobs aus Niederkrüchten geht für die LZ Rheinland an den Start

Familie Jakobs will „Agrar-Familie 2017“ werden (v.l.n.r.): Eva Abs, Christian, Martina und Helmut Jakobs aus Niederkrüchten. Naturschutz funktioniert im Team (v.l.n.r.): Landwirte Christian und Helmut Jakobs, Dr. Brigitta Szyska von der Naturschutzstation Haus Wildenrath, Lars Delling von der Kreisverwaltung Heinsberg und Martin Wingertszahn vom Bundesforstbetrieb Rhein-Weser. Erfreuliche Artenvielfalt bei Fauna und Flora: Schutzwürdige Arten wie Schlingnatter und Kreuzkröte haben ihren Lebensraum auf dem ehemaligen Militärgelände. Verbeißen auch unerwünschte Arten wie Traubenkirsche, Ginster und Kiefernaufwuchs: Christian Jakobs mit den handzahmen Fleckvieh-Tieren. Gesichert hinter Stabgitterzaun: Das ehemalige Übungsgelände mit der Schießanlage lassen Helmut und Christian Jakobs von einer Ziegenherde und einigen Fleckvieh-Jungbullen beweiden. Während die Fleckvieh-Kühe schon mehr als 20 Jahren im Milchviehbetrieb Jakobs sind, ist die Ziegenhaltung komplettes Neuland für die Familie. Den kecken Ziegen ist es schnell gelungen, alle Familienmitglieder für sich einzunehmen. Fotos: Christiane Närmann-Bockolt

Familie Jakobs will „Agrar-Familie 2017“ werden (v.l.n.r.): Eva Abs, Christian, Martina und Helmut Jakobs aus Niederkrüchten. Naturschutz funktioniert im Team (v.l.n.r.): Landwirte Christian und Helmut Jakobs, Dr. Brigitta Szyska von der Naturschutzstation Haus Wildenrath, Lars Delling von der Kreisverwaltung Heinsberg und Martin Wingertszahn vom Bundesforstbetrieb Rhein-Weser. Erfreuliche Artenvielfalt bei Fauna und Flora: Schutzwürdige Arten wie Schlingnatter und Kreuzkröte haben ihren Lebensraum auf dem ehemaligen Militärgelände. Verbeißen auch unerwünschte Arten wie Traubenkirsche, Ginster und Kiefernaufwuchs: Christian Jakobs mit den handzahmen Fleckvieh-Tieren. Gesichert hinter Stabgitterzaun: Das ehemalige Übungsgelände mit der Schießanlage lassen Helmut und Christian Jakobs von einer Ziegenherde und einigen Fleckvieh-Jungbullen beweiden. Während die Fleckvieh-Kühe schon mehr als 20 Jahren im Milchviehbetrieb Jakobs sind, ist die Ziegenhaltung komplettes Neuland für die Familie. Den kecken Ziegen ist es schnell gelungen, alle Familienmitglieder für sich einzunehmen. Fotos: Christiane Närmann-Bockolt

Familie Jakobs will „Agrar-Familie 2017“ werden (v.l.n.r.): Eva Abs, Christian, Martina und Helmut Jakobs aus Niederkrüchten. Naturschutz funktioniert im Team (v.l.n.r.): Landwirte Christian und Helmut Jakobs, Dr. Brigitta Szyska von der Naturschutzstation Haus Wildenrath, Lars Delling von der Kreisverwaltung Heinsberg und Martin Wingertszahn vom Bundesforstbetrieb Rhein-Weser. Erfreuliche Artenvielfalt bei Fauna und Flora: Schutzwürdige Arten wie Schlingnatter und Kreuzkröte haben ihren Lebensraum auf dem ehemaligen Militärgelände. Verbeißen auch unerwünschte Arten wie Traubenkirsche, Ginster und Kiefernaufwuchs: Christian Jakobs mit den handzahmen Fleckvieh-Tieren. Gesichert hinter Stabgitterzaun: Das ehemalige Übungsgelände mit der Schießanlage lassen Helmut und Christian Jakobs von einer Ziegenherde und einigen Fleckvieh-Jungbullen beweiden. Während die Fleckvieh-Kühe schon mehr als 20 Jahren im Milchviehbetrieb Jakobs sind, ist die Ziegenhaltung komplettes Neuland für die Familie. Den kecken Ziegen ist es schnell gelungen, alle Familienmitglieder für sich einzunehmen. Fotos: Christiane Närmann-Bockolt

Familie Jakobs will „Agrar-Familie 2017“ werden (v.l.n.r.): Eva Abs, Christian, Martina und Helmut Jakobs aus Niederkrüchten. Naturschutz funktioniert im Team (v.l.n.r.): Landwirte Christian und Helmut Jakobs, Dr. Brigitta Szyska von der Naturschutzstation Haus Wildenrath, Lars Delling von der Kreisverwaltung Heinsberg und Martin Wingertszahn vom Bundesforstbetrieb Rhein-Weser. Erfreuliche Artenvielfalt bei Fauna und Flora: Schutzwürdige Arten wie Schlingnatter und Kreuzkröte haben ihren Lebensraum auf dem ehemaligen Militärgelände. Verbeißen auch unerwünschte Arten wie Traubenkirsche, Ginster und Kiefernaufwuchs: Christian Jakobs mit den handzahmen Fleckvieh-Tieren. Gesichert hinter Stabgitterzaun: Das ehemalige Übungsgelände mit der Schießanlage lassen Helmut und Christian Jakobs von einer Ziegenherde und einigen Fleckvieh-Jungbullen beweiden. Während die Fleckvieh-Kühe schon mehr als 20 Jahren im Milchviehbetrieb Jakobs sind, ist die Ziegenhaltung komplettes Neuland für die Familie. Den kecken Ziegen ist es schnell gelungen, alle Familienmitglieder für sich einzunehmen. Fotos: Christiane Närmann-Bockolt

Familie Jakobs will „Agrar-Familie 2017“ werden (v.l.n.r.): Eva Abs, Christian, Martina und Helmut Jakobs aus Niederkrüchten. Naturschutz funktioniert im Team (v.l.n.r.): Landwirte Christian und Helmut Jakobs, Dr. Brigitta Szyska von der Naturschutzstation Haus Wildenrath, Lars Delling von der Kreisverwaltung Heinsberg und Martin Wingertszahn vom Bundesforstbetrieb Rhein-Weser. Erfreuliche Artenvielfalt bei Fauna und Flora: Schutzwürdige Arten wie Schlingnatter und Kreuzkröte haben ihren Lebensraum auf dem ehemaligen Militärgelände. Verbeißen auch unerwünschte Arten wie Traubenkirsche, Ginster und Kiefernaufwuchs: Christian Jakobs mit den handzahmen Fleckvieh-Tieren. Gesichert hinter Stabgitterzaun: Das ehemalige Übungsgelände mit der Schießanlage lassen Helmut und Christian Jakobs von einer Ziegenherde und einigen Fleckvieh-Jungbullen beweiden. Während die Fleckvieh-Kühe schon mehr als 20 Jahren im Milchviehbetrieb Jakobs sind, ist die Ziegenhaltung komplettes Neuland für die Familie. Den kecken Ziegen ist es schnell gelungen, alle Familienmitglieder für sich einzunehmen. Fotos: Christiane Närmann-Bockolt

Familie Jakobs will „Agrar-Familie 2017“ werden (v.l.n.r.): Eva Abs, Christian, Martina und Helmut Jakobs aus Niederkrüchten. Naturschutz funktioniert im Team (v.l.n.r.): Landwirte Christian und Helmut Jakobs, Dr. Brigitta Szyska von der Naturschutzstation Haus Wildenrath, Lars Delling von der Kreisverwaltung Heinsberg und Martin Wingertszahn vom Bundesforstbetrieb Rhein-Weser. Erfreuliche Artenvielfalt bei Fauna und Flora: Schutzwürdige Arten wie Schlingnatter und Kreuzkröte haben ihren Lebensraum auf dem ehemaligen Militärgelände. Verbeißen auch unerwünschte Arten wie Traubenkirsche, Ginster und Kiefernaufwuchs: Christian Jakobs mit den handzahmen Fleckvieh-Tieren. Gesichert hinter Stabgitterzaun: Das ehemalige Übungsgelände mit der Schießanlage lassen Helmut und Christian Jakobs von einer Ziegenherde und einigen Fleckvieh-Jungbullen beweiden. Während die Fleckvieh-Kühe schon mehr als 20 Jahren im Milchviehbetrieb Jakobs sind, ist die Ziegenhaltung komplettes Neuland für die Familie. Den kecken Ziegen ist es schnell gelungen, alle Familienmitglieder für sich einzunehmen. Fotos: Christiane Närmann-Bockolt

Familie Jakobs will „Agrar-Familie 2017“ werden (v.l.n.r.): Eva Abs, Christian, Martina und Helmut Jakobs aus Niederkrüchten. Naturschutz funktioniert im Team (v.l.n.r.): Landwirte Christian und Helmut Jakobs, Dr. Brigitta Szyska von der Naturschutzstation Haus Wildenrath, Lars Delling von der Kreisverwaltung Heinsberg und Martin Wingertszahn vom Bundesforstbetrieb Rhein-Weser. Erfreuliche Artenvielfalt bei Fauna und Flora: Schutzwürdige Arten wie Schlingnatter und Kreuzkröte haben ihren Lebensraum auf dem ehemaligen Militärgelände. Verbeißen auch unerwünschte Arten wie Traubenkirsche, Ginster und Kiefernaufwuchs: Christian Jakobs mit den handzahmen Fleckvieh-Tieren. Gesichert hinter Stabgitterzaun: Das ehemalige Übungsgelände mit der Schießanlage lassen Helmut und Christian Jakobs von einer Ziegenherde und einigen Fleckvieh-Jungbullen beweiden. Während die Fleckvieh-Kühe schon mehr als 20 Jahren im Milchviehbetrieb Jakobs sind, ist die Ziegenhaltung komplettes Neuland für die Familie. Den kecken Ziegen ist es schnell gelungen, alle Familienmitglieder für sich einzunehmen. Fotos: Christiane Närmann-Bockolt

Das Agrar-Netzwerk suchte deutschlandweit Bauernfamilien, die neue und zukunftsstarke Betriebskonzepte umsetzen, die das Leben im Dorf bereichern, ihre Heimat und das Image der Landwirtschaft in der Gesellschaft verbessern. Wie die Lz berichtete, konnten sich Bauernfamilien sechs Wochen lang mit Projekten bewerben, die sie generationenübergreifend an Ihren Höfen umsetzen. Ab dem 26. Juni stehen 12 Familien-Projekte zur Auswahl. Diesen können Interessierte ihre Stimme geben und somit die „Agrar-Familie 2017“ küren. Stimmen Sie ab unter www.agrar-familie.de!

Auch aus dem Rheinland haben sich zahlreiche Bauernfamilien für den Preis beworben. Einen der Bewerber musste die Jury, bestehend aus vier LZ-Redakteuren sowie Vertreter der Geschäftsführung, auswählen. Voraussetzung für eine Teilnahme war, dass man sich als Bauernfamilie, generationsübergreifend, für innovative Betriebskonzepte engagiert. Bewerben konnte man sich mit Projekten der Öffentlichkeitsarbeit, Betriebsentwicklung und -konzept sowie Soziales Engagement. Die Kriterien hat nach Ansicht der LZ-Jury Familie Jakobs aus Niederkrüchten am besten erfüllt. Daher geht für die LZ Rheinland Familie Jakobs mit dem Projekt „Beweidung eines ehemaligen Militärgeländes“ an den Start.

Worum geht es bei dem Projekt? Mit der 2015 gestarteten Beweidung auf einem ehemaligen militärischen Übungsgelände hat sich Familie Jakobs ein neues betriebliches Standbein geschaffen. Sohn Christian war kurz zuvor nach Besuch der landwirtschaftlichen Fachschule in Köln-Auweiler als Agrarbetriebswirt in die Betriebsführung eingestiegen. Über Flächenzupacht zu wachsen, ist in der intensiv genutzten, ackerbaulich geprägten Region im Kreis Viersen schwierig. Familie Jakobs hat sich für einen anderen Weg entschieden und ein Beweidungsprojekt auf einem ehemaligen britischen Militärgelände aufgebaut. Begleitet wird das Projekt durch die Untere Naturschutzbehörde des Kreises Heinsberg, durch den Bundesforstbetrieb als dem Besitzer der Flächen und durch die lokale Biologische Station. Auf der 34 ha großen Fläche sorgen Fleckviehrinder und Holländische Landziegen dafür, den ökologisch wertvollen Lebensraum für Ziegenmelker, Heidelärche und verschiedene andere Rote Liste-Arten zu erhalten.

Während die Fleckvieh-Kühe schon seit mehr als 20 Jahren im Milchviehbetrieb Jakobs sind, war die Ziegenhaltung komplettes Neuland für die Familie. Den kecken Ziegen ist es jedoch schnell gelungen, alle Familienmitglieder für sich einzunehmen. So kümmern sich neben Helmut (52) und Christian (24) auch Martina Jakobs (52) und Christians Freundin Eva Abs (23) um die Tiere. Denn die handzahmen Rinder und Ziegen sorgen zwar selbständig für das Kurzhalten unerwünschter Arten wie Traubenkirsche, Ginster und Kiefern, aber die tägliche Kontrolle gehört zum Arbeitspensum der Familie. In Kürze sollen Jakobs Rinder und Ziegen weitere Arbeit bekommen: Weil  die Resonanz auf das Projekt rundum positiv ausfällt, soll die Beweidung auf benachbarte Naturschutzflächen ausgeweitet werden.    

Ihre LZ Redaktion