26 - Westfleisch verspürt Rückenwind

Die Westfleisch SCE hat im vergangenen Jahr wieder schwarze Zahlen geschrieben und will in weiteres Wachstum investieren. „2016 hat unser Unternehmen einen erfreulichen Jahresüberschuss erwirtschaftet. Erstmals in der Unternehmensgeschichte haben wir über 8 Mio. Schweine geschlachtet“, stellte der geschäftsführende Vorstand Carsten Schruck auf der Generalversammlung der Westfleisch am Montag vergangener Woche in Münster fest. Nach den endgültigen Zahlen hat der Fleischkonzern seinen Umsatz gegenüber 2015 um 2,2 % auf 2,47 Mrd. € gesteigert. Noch besser lief es beim Jahresüberschuss: Musste im Kalenderjahr 2015 noch ein Verlust von 4,1 Mio. € verkraftet werden, konnte 2016 ein Gewinn von 12,9 Mio. € erwirtschaftet werden. Trotz des Wegfalls von mehr als 20 % der Produktionskapazitäten durch die Brandkatastrophe am Standort Paderborn im April 2016 seien die Marktanteile teilweise sogar ausgebaut worden, berichtete die Westfleisch. So stieg der Absatz von Schweinefleisch um 8,1 % auf rund 639 000 t und der von Rindfleisch um 2,8 % auf gut 106 000 t. Der Exportmarkt spielte dabei abermals eine wichtige Rolle, denn 43 % der Erzeugnisse wurden jenseits der deutschen Grenzen verkauft.