Wie der Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen kürzlich mitteilte, ist das in diesem Bundesland gut gelungen. Im Jagdjahr 2017/18 haben die dortigen Jäger nach vorläufigen Zahlen weit über 60 000 Schwarzkittel erlegt und so einen Allzeitrekord aufgestellt. Im Vergleich zum Vorjahr konnte die Jahresstrecke um mehr als die Hälfte gesteigert werden. Ausschlaggebend für den Jagderfolg seien die kurzfristig nach dem Regierungswechsel 2017 von der damaligen Landwirtschaftsministerin Christina Schulze Föcking herbeigeführten jagdrechtlichen Verbesserungen gewesen, erklärte Landesjägerpräsident Ralph Müller-Schallenberg. Die rotgrüne Jagdrechtsnovelle im Jahr 2015 habe nämlich zu zahlreichen Verschlechterungen geführt und die ordnungsgemäße Jagd sei dadurch behindert und nicht gefördert worden. Mit einem besseren Jagdgesetz hätte der Schwarzkittelbestand noch wirkungsvoller verringert und die Gefahr drohender Seuchenzüge minimiert werden können. Der Jägerpräsident drängt daher auf eine zügige Überarbeitung des Jagdgesetzes.