Die Teuerungsrate für Nahrungsmittel übertraf damit erneut die für alle Waren und Dienstleistungen, die das Bundesamt für Juni mit 2,1 % angab. Den Statistikern aus Wiesbaden zufolge wiesen bei den Lebensmitteln im Berichtsmonat wieder die Speisefette und -öle mit 14,4 % die höchste Teuerungsrate im Vorjahresvergleich auf. Maßgeblich dafür war weiter die Entwicklung der Butterpreise, die um 26,1 % über dem Niveau vom Juni 2017 lagen. Mehr Geld mussten die Konsumenten aber auch für andere Molkereiprodukte ausgeben; im Schnitt dieser Warengruppe einschließlich Eier waren es 4,8 %. Dabei verteuerte sich Sahne um 28,0 %. Bei Obst stiegen die Preise um 7,2 % an, wobei die Preise für Äpfel um 28,5 % zulegten.