Der milde Winter führte in Verbindung mit dem fehlenden Schutz der jungen Saaten durch die neonicotinuiden Beizen zu Diskussionen über Viruskrankheiten. Deutliche Niederschlagsdefizite während der gesamten Vegetation, eine ungewöhnlich frühe und lange Blühphase mit Spätfrösten Mitte bis Ende April und lange Hitzephasen im Juni prägten das Anbaujahr und führten vor allem in den westlichen Teilen von NRW zu Problemen. Die Auswirkungen auf Ertrag und Qualität bleiben abzuwarten. Es gibt aber noch weitere Probleme im Rapsanbau, die bei der Planung des nächsten Anbaues beachtet werden müssen. In Regionen mit hohen Rapsanteilen in der Fruchtfolge nehmen Kohlhernie und Probleme durch Ausfallraps zu. Bei Kohlhernie können ackerbauliche Maßnahmen und Sortenwahl die Risiken mindern. Beim Thema Ausfallraps hingegen sind ackerbauliche Maßnahmen gefragt.
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