Seine Forderung nach einer gleichwertigen Anbindung von urbanen Zentren und ländlichen Räumen an eine schnelle Breitbandversorgung hat Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt bekräftigt. Am Rande einer Konferenz zur Digitalisierung im ländlichen Raum stellte Schmidt am Donnerstag vergangener Woche in Berlin fest, dass derzeit in jedem zehnten Landkreis weniger als die Hälfte der Bewohner Zugang zu schnellem Internet habe. Die Verfügbarkeit von schnellem Internet dürfe aber nicht auf privilegierte Städte und Regionen beschränkt sein. Der Präsident des Deutschen Städte- und Gemeindebundes (DStGB), Roland Schäfer, hob in diesem Zusammenhang die Bedeutung der Breitbandversorgung auf dem Land für die Wirtschaftskraft hervor: Die Digitalisierung ländlicher Räume sei eine Frage zukünftiger Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Deutschland. Sie schaffe Chancen für die vielen klein- und mittelständischen Unternehmen, die sich im Bundesgebiet meist außerhalb der Ballungsräume in den ländlichen Regionen fänden.