Der September 2016 war deutlich zu warm und extrem trocken. Auf schwereren Böden und in den Höhenlagen gab es Probleme bei Saatbettbereitung, Saat und Auflauf, die sich im Laufe des Herbstes zum Glück auswuchsen. Schon im Auflauf besiedelten Blattläuse die Bestände und erforderten den gezielten Einsatz von Insektiziden. Oktober und November förderten bei ausreichenden Niederschlägen und normalen Temperaturen die weitere Entwicklung. Es folgte ein trockener Dezember. Das Jahr 2017 startete mit einem Wintereinbruch, der aber nicht zu Auswinterungsschäden führte. Februar und März waren viel zu warm. Die Bestände hatten zu diesem Zeitpunkt gegenüber Normaljahren einen Entwicklungsvorsprung von mehr als einer Woche. Auf Standorten mit Gelbmosaikvirus 2 (BaYMV-2) zeigten sich zu diesem Zeitpunkt bei nicht resistenten Sorten massive Schäden.
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