Wie das Düsseldorfer Landwirtschaftsministerium am Montag dieser Woche mitteilte, gilt das für etwa 2,9 Mio. Eier, von denen rund 875 000 Stück auch in den Handel gelangt seien. Derzeit würden die zuständigen Überwachungsbehörden die Vertriebswege der Eier klären und hätten eine Rücknahme vom Markt angeordnet. Die betroffenen Eier tragen nach Angaben des Düsseldorfer Ministeriums den Stempelaufdruck 1‑NL 4128604 und 1‑NL 4286001. Die Legedaten lägen zwischen dem 9. bis 21. Juli. Auf Grundlage einer Stellungnahme des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) sind laut Darstellung des Düsseldorfer Agrarressorts bei Gehalten bis 0,72 mg/kg Ei keine gesundheitlichen Risiken zu erkennen. In den nach NRW gelieferten Eiern seien dabei 0,033 mg/kg, 0,11 mg/kg und 0,053 mg/kg nachgewiesen worden. Es sei dem BfR zufolge somit bei normalem Verzehr nicht von einem gesundheitlichen Risiko auszugehen. Die niederländische Behörde für Lebensmittelsicherheit (NVWA) hat in der vergangenen Woche zwischen 100 und 200 Legehennenbetriebe gesperrt, weil dort der Insektizidwirkstoff Fipronil zur Bekämpfung der Roten Vogelmilbe widerrechtlich eingesetzt worden sein könnte.