33 - BDL fordert Erhalt der Mitspracherechte

Mit Blick auf die anstehenden Bundestagswahlen hat sich der Bund der Deutschen Landjugend (BDL) für den Erhalt von demokratischen Beteiligungsstrukturen in der Kommunalpolitik ausgesprochen. Gerade im ländlichen Raum müssten regionalspezifische Themen wie demografischer Wandel und soziale Infrastruktur unter Beteiligung der freien Träger und der Jugendverbände diskutiert werden, erklärte der stellvertretende BDL-Vorsitzende Daniel Kopperschmidt am Freitag vergangener Woche in Berlin. Auf diese Art ließen sich Maßnahmen praxisnah und bedürfnisorientiert ausgestalten und umsetzen. Dies sei „geradezu eine Pflicht“, um die Zukunft in den Dörfern mit und für junge Menschen zu gestalten. Das wichtigste Instrument zur Interessenvertretung in der ländlichen Kommunalpolitik sind nach Ansicht des BDL die Jugendhilfeausschüsse. Daher dürfe die institutionalisierte Beteiligung in den Gremien nicht weiter ausgehöhlt werden, und die gesetzlichen Strukturen müssten erhalten bleiben. Dabei gehe es sowohl um die Struktur des Jugendamtes als auch um die Besetzung der Ausschüsse, die den jungen Menschen oftmals nicht gerecht werde. Die Beteiligung der Jugendverbände und der freien Träger müsse verpflichtend in der Bundesgesetzgebung verankert werden, fordert der BDL.