Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) hat Forderungen nach einer Abschaffung der Direktzahlungen eine klare Absage erteilt. Der Verband betonte die Bedeutung der Zahlungen für den Erhalt einer bäuerlichen Landwirtschaft. Es gebe viele Gründe für eine Beibehaltung. Voraussetzung dafür sei allerdings die Einführung von Staffelungen und höheren Hektarprämien zugunsten kleiner und mittlerer Betriebe sowie eine Obergrenze der Fördersumme für „gesellschaftlich unerwünschte agrarindustrielle Großbetriebe“, erklärte der AbL-Landesverband Niedersachsen/Bremen am vorvergangenen Samstag in einer Presseverlautbarung. Damit ließen sich nach Ansicht des Verbandes „unerwünschte und gesellschaftsschädliche“ Ergebnisse von „marktwirtschaftlich-neoliberalen“ Prozessen politisch wirksam korrigieren.