Digitale Projektbetriebe und die Einrichtung einer bundesweit einheitlichen Geodatenbank sollen deutsche Agrarbetriebe auf ihrem Weg zur „Landwirtschaft 4.0“ unterstützen. Sie bilden die ersten Schritte der Dialogplattform „Digitalisierung in der Landwirtschaft“, die das Bundeslandwirtschaftsministerium ins Leben gerufen hat. „Aufgrund der Dynamik und der rasanten Entwicklung in der Informationstechnologie müssen wir handeln, um Kompetenzen und Ressourcen zu schaffen“, betonte Agrarressortchef Christian Schmidt bei einem Dialogtreffen mit dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA) am vergangenen Donnerstag in Harsewinkel. Schmidt bekräftigte auch sein Engagement für die deutsche Landtechnik, die ihre Spitzenposition auch in Zukunft behalten solle. VDMA-Geschäftsführer Dr. Bernd Scherer begrüßte die Initiative des Ministeriums bei der Digitalisierung im Agrarbereich, die kein Selbstläufer sei. Benötigt werde nun ein Konzept zur Integration aller Akteure im ländlichen Raum. Allerdings sieht der VDMA bei konkreten technischen Fragen noch Nachholbedarf, vor allem beim schnellen Internet.