35 - Pflaumenmus aus dem Ofen

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Pflaumen haben jetzt Saison und sind vielseitig verwendbar, ob pur, in Kuchen oder als Desserts. Eine weitere Möglichkeit ist, Pflaumenmus zu kochen. Dabei kommt man ganz ohne Zucker und Geliermittel aus. Sie enthalten von Natur aus viel Pektin, das als natürliches Geliermittel dient. Am besten verwendet man die eher länglichen Zwetschgen. Wichtig ist, dass man sehr reife Früchte nimmt. Die entsteinten Früchte schneidet man in Stücke und gibt sie in einen Bräter. Wer es mag, kann zu 3 kg Früchten je einen halben Teelöffel Zimt und gemahlene Nelken zugeben.

Nun kommt der Bräter ohne Deckel für etwa zwei Stunden in den bei Umluft auf 180 °C vorgeheizten Backofen. Damit die Feuchtigkeit besser entweichen kann, empfiehlt es sich, den Backofen etwas zu öffnen. Am besten klemmt man einen Kochlöffel aus Holz in die Backofenklappe. Hin und wieder sollte die fruchtige Masse umgerührt werden. Nach der Garzeit ist eine dunkle, dickflüssige Masse entstanden. Je nach Reifegrad und Zwetschgensorte müssen die Früchte eventuell noch etwas länger im Backofen brutzeln.

Wenn das Pflaumenmus die richtige Beschaffenheit hat, kann man es nach Bedarf pürieren. Nun füllt man die Masse in sehr saubere und heiß ausgespülte Schraubgläser. Beim Abkühlen entsteht ein Vakuum im Glas, was man am leicht nach innen gewölbten Deckel erkennen kann. Das verlängert die Haltbarkeit. Fertig ist das Pflaumenmus aus 100 % Früchten. 3 kg Früchte ergeben etwa vier bis fünf 380-ml-Gläser. BZfE