35 - Unwetterschäden im Süden Deutschlands

Erneut hat ein Unwetter schwere Schäden in der Landwirtschaft aber auch im Forst verursacht. Wie die Vereinigte Hagelversicherung am Anfang vergangener Woche berichtete, hat das Sturmtief „Kolle“ am 18. August im Süden Deutschlands die landwirtschaftlichen Feldbestände stark in Mitleidenschaft gezogen. In Bayern und Baden-Württemberg seien rund 15 000 ha als Schadensfläche gemeldet worden, wovon allein 13 000 ha auf Mais entfallen seien. Aber auch Mähdruschfrüchte, wie Getreide und Raps, seien durch Hagel und schwere Sturmböen zerstört worden. Die Witterung in diesem Jahr habe die Erntearbeiten vielerorts immer wieder unterbrochen, sodass die Früchte noch auf dem Halm gestanden hätten, erläuterte die Versicherung. Ihr zufolge waren auch Gemüse, Hopfen, Tabak und Kernobst von dem Unwetter betroffen. Der versicherte Wert der Kulturen belaufe sich auf etwa 35 Mio. €. Drei besonders markante Unwetterlinien hatten sich der Versicherung zufolge am vorvergangenen Freitag bis in den Abend hinein gebildet.