36 - Für Entbürokratisierung bei EU-Jugendförderung

Eine Entbürokratisierung und breitere Aufstellung des Programms „Jugend in Aktion“ zur Verbesserung des grenzüberschreitenden Austauschs in der Jugendarbeit hat der Bund der Deutschen Landjugend (BDL) gefordert. Der BDL-Vorsitzende Sebastian Schaller wies vergangene Woche da­rauf hin, dass das Prozedere zur Teilnahme an dem zum EU-Programm für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport (Erasmus+) gehörende Modul oft am Prozedere scheitere. Problematisch seien dabei vor allem die hohen Anforderungen des jetzigen Antragsverfahrens, zu dem auch das verkomplizierende Online-Tool beitrage. „Für ehrenamtlich geführte Organisationen und gerade kleinere Verbände ist diese Hürde nicht zu nehmen. Darum wurschteln sich viele ohne diese Förderung durch oder ihr Projekt scheitert“, monierte Schaller. Nach seiner Überzeugung muss die Beratung bei der Antragstellung ausgebaut werden, damit auch kleinere Organisationen eine Chance auf Förderung bekommen. Nötig seien auch eine Nachbesserung des Antragsverfahrens, der Antragsfristen sowie eine Anpassung der im Programm angewendeten Kostenpauschalen an die realen Kosten.