Bei einer Ente in einer kleinen Geflügelhaltung in der Hansestadt Wismar, Landkreis Nordwestmecklenburg, hat sich der Verdacht auf die Vogelgrippe bestätigt. Es handele sich um das hochpathogene Influenza-A-Virus des Subtyps H5, teilte das Landwirtschaftsministerium in Schwerin mit. Der Hobbyzüchter hatte das Veterinäramt informiert, dass einige der Tiere Anzeichen einer Atemwegserkrankung zeigten und eine seiner Enten verendet war. Anschließend starben zehn weitere Tiere. Nach der Bestätigung des Friedrich-Löffler-Instituts, dass es sich dabei um das Vogelgrippe Virus handelt, wurden alle 100 Enten und 30 Hühner der Haltung nach Anordnung getötet. Das zuständige Veterinäramt des Kreises Nordwestmecklenburg habe die erforderlichen Maßnahmen nach der Geflügelpest-Verordnung veranlasst, heißt es vom Ministerium. „Es ist eine Kleingeflügelhaltung und zu einer Jahreszeit, wo wir eigentlich AI (Aviäre Influenza) noch nicht erwarten. Von daher gehe ich – auch aufgrund der hohen Sonneneinstrahlung – noch nicht davon aus, dass wir ein größeres Risiko haben“, gab der Direktor des Landesamts für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei, Frerk Feldhusen, im NDR Nordmagazin vorsichtig Entwarnung. Das Virus sei bei Sonnenschein relativ empfindlich und der Vogelzug habe noch nicht begonnen, so Feldhusen weiter.