36 - Gegen Einschnitte in den EU-Agraretat

Nach Einschätzung von De Castro werden voraussichtlich die Finanzminister „die eigentlichen Akteure“ bei der GAP-Reform sein

Foto: agrar-press

Mit Nachdruck hat sich der erste stellvertretende Vorsitzende des EU-Landwirtschaftsausschusses im Europaparlament und ehemalige italienische Landwirtschaftsminister, Prof. Paolo De Castro, gegen Einschnitte in den EU-Agrarhaushalt gewandt. Angesprochen auf eine Äußerung seines Landmanns und Parlamentspräsidenten Antonio Tajani, dass der Agraretat nach 2020 gegebenenfalls um zwei Drittel zu kürzen sei, stellte De Castro fest, sollte Tajani das wirklich so gesagt haben, sei „es natürlich Unsinn und kein konstruktiver Beitrag“. Es bringe aber auch nichts, nur schöne Wünsche aufzuzählen, wenn am Ende nichts davon umgesetzt werden könne, da es nicht finanziert werden könne, so De Castro im Interview mit Agra-Europe (AgE).

Mehr in LZ 36-2017, S. 7