36 - Landwirte richten Blick auf das Gestänge

Die Pflanzenschutztechnik hat sich in den letzten Jahrzehnten sehr stark weiterentwickelt, es gibt eine enorme Investitionsbreite, die vom vier- bis zum sechsstelligen Bereich geht. Wo liegen die Unterschiede und welcher Spritzentyp wird in den Betrieben eingesetzt? Antworten darauf geben die Ergebnisse einer Online-Umfrage unter führenden Praktikern zum DLG-Praxis-Monitor Pflanzenschutztechnik vom Juli 2017.

Gestängeführung und Gestängelage sind Aspekte, um die sich die Hersteller nach Befragen der Praktiker in Zukunft noch mehr kümmern sollten. Foto: DLG

Es gibt sie zwar tatsächlich noch, die no-name-Spritzen osteuropäischer Fertigung mit 400 l Tank und 12 m Gestänge für 2 000 €. Aber dies ist nur die absolute Untergrenze der Investitionen. Für eine gut ausgestattete Anhängespritze sind mittlere fünfstellige Beträge normal, für den voll ausgestatteten Selbstfahrer müssen gut und gerne 300 000 € und mehr gezahlt werden. An der Umfrage haben insgesamt 138 Betriebe teilgenommen, 98 Teilnehmer davon haben die Umfrage beendet. Die Teilnehmer bewirtschaften im Durchschnitt 340 ha landwirtschaftliche Nutzfläche mit 4,21 Arbeitskräften, die sich auf etwa 58 Teilflächen von durchschnittlich rund 6,91 ha Größe aufteilen. Insgesamt werden pro Jahr als Summe aller Überfahrten je Betrieb mehr als 1 250 ha mit Pflanzenschutzmitteln behandelt, was dem etwa 3,7-fachen der Betriebsfläche entspricht.

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