37 - Der Kunde steht ganz vorn

Bei Familie Rothkopf dreht sich alles um frisches Obst und Gemüse aus der Eifel. Und um den Kunden, denn diesem wird beinahe jeder Wunsch erfüllt. An vier Standorten vermarktet Regina Rothkopf, Betriebsleiterin des „Hubertushofes“ in Dom-Esch bei Euskirchen, Erdbeeren und Tomaten, vor allem aber Kartoffeln und Spargel vom eigenen Hof. Aber eben auch frische Nektarinen mitten im Winter, wenn der Kunde es wünscht.

Der Hofladen auf dem Hubertushof ist Dreh- und Angelpunkt für die übrigen Vermarktungsstände. Foto: Meike Siebel

Mit einem rot-weiß-grünen Strauß fing alles an: „Als Kartoffel- und Spargelbetrieb haben wir 2002 auf die Direktvermarktung unserer eigenen Erzeugnisse gesetzt und auf dem Hubertushof mit dem Ab-Hof-Verkauf begonnen. Zu den Kartoffeln kam der Spargel hinzu, der ebenfalls auf unseren Feldern wächst. Mein Schwager Heiner Rothkopf hat unser Sortiment um Erdbeeren, Feldsalat und Tomaten aus geschütztem Anbau bereichert. So hatten wir einen schönen Strauß frischer Saisonware“, erklärt Regina Rothkopf die Anfänge der Direktvermarktung auf ihrem Betrieb. Da aber recht bald der Anteil der Zukaufwaren über 30 % hinausging, etablierte sich neben der Landwirtschaft die landwirtschaftliche Direktvermarktung als Gewerbebetrieb. Denn schon bald war klar: Die Kunden fragen nicht nur nach den Erzeugnissen vom Hof, wenn sie den Hofladen oder einen der drei weiteren Verkaufsstandorte ansteuern. Sie erwarten mehr.

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