Einen Ausbau der Ökoförderung mahnt der Vorsitzende vom Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), Dr. Felix Prinz zu Löwenstein, an. Ohne neue Impulse werde das von der Bundesregierung ausgegebene Ziel „20 % Ökolandbau“ gerade einmal im Jahr 2062 erreicht. „Das kann doch Politik nicht zulassen, wenn sie nicht unglaubwürdig werden will“, warnt Prinz Löwenstein im Interview mit dem Presse- und Informationsdienst Agra-Europe. Deutschland müsse den Spielraum ausschöpfen, noch in der laufenden Förderperiode 15 % der Direktzahlungen umzuschichten. Völlig unzureichend sei die Ausstattung des Bundesprogramms im Haushaltsentwurf 2017. So könne der derzeitige Stau bei Forschungsvorhaben nicht aufgelöst werden.