Aus Protest gegen die geplanten Handelsabkommen TTIP und CETA sind am vergangenen Samstag in Deutschland mehr als 100 000 Menschen auf die Straße gegangen. Sie machten ihrem Unmut mit bunten Plakaten, Luftballons und Trillerpfeifen Luft. Allerdings blieb die Zahl der Teilnehmer nach Zählungen der Polizei hinter den Erwartungen der Veranstalter zurück. In Berlin waren laut Polizei ungefähr 70 000 Menschen zusammengekommen, in Hamburg 30 000, in München 20 000 und in Köln laut Schätzungen 40 000. Demonstrationen gab es auch in Frankfurt, Leipzig und Stuttgart. Zu den Demonstrationen unter dem Motto „CETA und TTIP stoppen! Für einen gerechten Welthandel“ hatten zahlreiche Organisationen auf – Verbraucher- und Umweltverbände, Gewerkschaften und Kirchen, die Netzwerke Attac und Campact, Grüne und Linkspartei aber auch landwirtschaftliche Gruppen. Überall blieb es laut Polizei friedlich.