38 - Warnung vor Grabenkämpfen

Staatssekretär Aeikens sieht Chancen auf Verständigung über eine nationale Nutztierstrategie. Umsetzung erfordert Zeitplan und Planungssicherheit für die Landwirte. Verknüpfung mit Initiative Tierwohl denkbar.

Gute Aussichten für Schwein und Co.? Politik, Erzeuger, Handel und Gesellschaft bekennen sich zur Nutztierhaltung. Über das Wie braucht es Konsens. Foto: Landpixel

Optimistisch beurteilt der Staatssekretär im Bundeslandwirtschaftsministerium, Dr. Hermann Onko Aeikens, die Aussichten für eine partei- und länderübergreifende Verständigung über eine nationale Nutztierstrategie. Bei gutem Willen aller Beteiligten halte er einen breiten Konsens auf Basis des Entwurfs aus seinem Haus für machbar. An Politik und Verbänden appellierte er, sich nicht „in ideologischen Grabenkämpfen“ zu verlieren. Er sprach sich für einen verbindlichen Zeitplan für die angedachten Veränderungen aus. Nur dann werde sich der derzeitige Investitionsstau in der Tierhaltung auflösen.

Mehr in LZ 38-2017, S. 7