Der Hunger in der Welt nimmt aktuell wieder zu, wegen des Klimawandels und insbesondere aufgrund von kriegerischen Konflikten. Das geht aus dem Bericht „The State of Food Security and Nutrition in the World 2017“ hervor, den die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) gemeinsam mit dem Internationalen Fonds für landwirtschaftliche Entwicklung (IFAD), dem Welternährungsprogramm (WFP) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sowie dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) am Freitag vergangener Woche der Öffentlichkeit vorgestellt haben. Demnach stieg die Zahl der Hungernden auf der Erde nach mehr als zehn Jahren mit stetigen Erfolgen in der Ernährungssicherung 2016 erstmals wieder an, und zwar um 38 Millionen auf 815 Millionen; das waren 11 % der Weltbevölkerung. Am größten war der Anteil der Hungernden an der Gesamtbevölkerung in Afrika, wo im vergangenen Jahr jeder Fünfte mit Nahrungsmitteln unterversorgt war. In Ostafrika traf das sogar auf jeden dritten Einwohner zu.