Mit einer Bildungsoffensive will sich der Deutsche LandFrauenverband (dlv) auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereiten. Inzwischen würden immer mehr Ansprüche an ehrenamtlich Tätige gestellt, erklärte dlv-Präsidentin Brigitte Scherb vergangene Woche in Berlin. Die Professionalisierung der Ehrenamtlichen sei ein wichtiger Baustein für die Landfrauen, um unter diesen erschwerten Bedingungen weiterhin gut und freudvoll arbeiten zu können. Um als Verband attraktiv für neue Mitglieder zu bleiben und um der gesellschaftspolitischen Verantwortung gerecht zu werden, brauche man eine aktive und zeitgemäße Verbandsarbeit vor Ort. „Meine Vision ist die eines lernenden Verbandes“, unterstrich Scherb. Ziel der Bildungsoffensive sei es, den Frauen wichtige Trends und praxisnahe Themen zu vermitteln und ihnen das bundesweite Netzwerk zu eröffnen, damit sich die „volle Kraft von Wissen und Erfahrung entfalten kann“. Themen der Bildungsoffensive sind laut Verbandsangaben die Bildungsarbeit, die Interessenvertretung und die Öffentlichkeitsarbeit. Zudem soll bereits ab dem 22. November das insgesamt dreitägige Modul Verbandsentwicklung durchgeführt werden.