Mehr Flexibilität bei der GAP: Im Hinblick auf die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) nach 2020 hat sich Frankreichs Staatspräsidenten Emmanuel Macron für einen Abbau der bürokratischen Bevormundung und Überreglementierung sowie für mehr Flexibilität der Mitgliedstaaten bei der Organisation ihrer Lebensbedingungen und ihrer Landwirtschaft ausgesprochen. Bei seiner Grundsatzrede zur Zukunft der Europäischen Union an der Universität Sorbonne in Paris betonte er, dass die europäischen Verbraucher und Erzeuger vor den Einflüssen der schwankenden Weltmärkte geschützt werden müssten, um Nahrungsmittelsicherheit und Selbstversorgung sicherzustellen. Eine europäische Zusammenarbeit sei dabei unumgänglich, um die Sicherheit der Lebensmittel zu garantieren und das Vertrauen der Verbraucher in diese zu fördern. Die GAP müsse auch den Übergang zu einer „verantwortungsbewussten“ Landwirtschaft flankieren, um die Souveränität Europas gegenüber den Herausforderungen der Globalisierung sicherzustellen.