Frankreich will sich im Öko-Landbau nur noch an der Förderung der Umstellung beteiligen. Für den französischen Bauernverband (FNSEA) sei dies angesichts leerer Kassen zu erwarten gewesen. Die Umstellung müsse Priorität erhalten, um Frankreich bis 2025 zum Land mit dem größten Anteil an biologisch bewirtschafteter Fläche in ganz Europa zu machen. Die Verlängerung der Steuerrückerstattung ins kommende Jahr werde den Landwirten die Mittel dafür an die Hand geben. Mit Blick auf die Förderungen für die Beibehaltung der ökologischen Wirtschaftsweise stellte FNSEA fest, diese würden keinesfalls abgeschafft, sondern den Regionen als Verwalter der Zweiten Säule anvertraut. Diese müssten nun ihre Verantwortung wahrnehmen und mit den Wasserbehörden kooperieren, die wiederum ihr Engagement im Öko-Landbau ausbauen müssten.