41 - GAP praktischer ausrichten

COPA/COGECA-Kongress in Athen – Absicherung der Betriebe gegen volatile Preisschwankungen erforderlich

Eine einfachere, aber stärker auf den Betrieb zugeschnittene Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) nach dem Jahr 2020 haben die EU-Ausschüsse der Bauernverbände (COPA) und ländlichen Genossenschaften (COGECA) gefordert. Anlässlich des Kongresses der europäischen Landwirte in Griechenland sprach sich COPA-Präsident Martin Merrild für mehr Ehrgeiz der EU beim Abbau der Bürokratie aus, „in der wir ersticken“. Die Vereinfachungsinitiative von EU-Agrarkommissar Phil Hogan werde begrüßt, gehe aber nicht weit genug. Einige der vorgeschlagenen Änderungen erschwerten den Landwirten sogar ihre Arbeit. Auch sollte mittels „Instrumenten auf Betriebsebene“ den Landwirten geholfen werden, sich besser gegen die Risiken volatiler Märkte abzusichern. Als Beispiele führte Merrild Versicherungen, Terminmärkte und wirksamere Marktverwaltungsmaßnahmen an. Zudem sollte die EU-Agrarpolitik die Landwirte dabei unterstützen, die Produktion stärker auf die Wünsche der Verbraucher zuzuschneiden.

Mehr in LZ 41-2016, S. 7