Dabei wurden vor allem die Vorhersagen für Argentinien und Australien nach oben korrigiert. Global würde damit die im Vorjahr gedroschene Rekordmenge um gut 1 % übertroffen und die Weltweizenernte zum vierten Mal in Folge gesteigert. Außerdem soll sich der globale Weizenverbrauch 2016/17 im Vergleich zum Vorjahr um 15 Mio. t oder rund 2 % auf 730,5 Mio. t erhöhen; im September hatten die Fachleute noch 1,5 Mio. t weniger erwartet. Vor allem der Einsatz des in diesem Wirtschaftsjahr relativ günstigen Futterweizens soll steigen, und zwar um 8,5 Mio. t oder gut 6 % auf 146 Mio. t. Gleichzeitig wird mit einer Zunahme des Konsumweizenverbrauchs um rund 5 Mio. t oder 1 % auf 498 Mio. t gerechnet. Mit Blick auf die weltweiten Endbestände 2016/17 prognostiziert die FAO 234 Mio. t; das wären 8,4 Mio. t mehr als zum Beginn der laufenden Vermarktungssaison. Unter dem Strich erwartet die Organisation eine noch komfortablere Versorgungssituation am Weizenmarkt als im Vorjahr.