In diesem Jahr wurde weniger Gelbrost beobachtet, wohl auch deshalb, weil viele anfällige Sorten aus den Versuchen herausgenommen wurden. Dennoch dürfte das Thema nicht vom Tisch sein. Vermutet werden neue Gelbrostrassen, da die Resistenzgene in den Sorten durchbrechen können. Expertenmeinungen zufolge wird sich dieser Gelbrosttrend fortsetzen und es ist auch in den folgenden Jahren mit Gelbrost zu rechnen. Wichtigste Gegenmaßnahmen sind die Beseitigung des Ausfallgetreides, eine intensive Stoppelbearbeitung und die richtige Sortenwahl inklusive des Anbaues von mindestens zwei als gelbrostgesund eingestuften Sorten zur Risikostreuung im Betrieb.
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