Die BASF übernimmt wesentliche Teile der Saatgut- und nicht-selektiven Herbizid-Geschäfte von Bayer. Wie beide Konzerne vergangene Woche in separaten Pressemitteilungen berichteten, erfolgt diese Transaktion im Zusammenhang mit der von Bayer geplanten Übernahme von Monsanto. Der Kaufpreis für die Geschäftsteile von Bayer CropScience beträgt 5,9 Mrd. €, vorbehaltlich bestimmter Anpassungen zum Abschluss der Übernahme. Der BASF-Kauf umfasst Bayers globales nicht-selektives Herbizidgeschäft mit Glufosinat-Ammonium, das unter den Marken Liberty, Basta und Finale vermarktet wird, sowie Saatgutgeschäfte für wichtige Feldkulturen in ausgewählten Märkten. Dazu zählen die Rapshybride in Nordamerika unter der Marke InVigor, die Rapsgeschäfte in Europa, das weltweite Baumwollsaatgutgeschäft ohne Indien und Südafrika sowie das Geschäft mit Sojabohnensaatgut in Nord- und Südamerika. Übernommen werden von der BASF dabei auch die Trait-Forschung und die Züchtungskapazitäten von Bayer für diese Kulturen sowie das LibertyLink-Trait und die gleichnamige Marke. Ein Abschluss der Transaktion wird im im ersten Quartal 2018 erwartet.