42 - Ganz schön schräg

Das Konzept der guten alten Wippsäge hat noch lange nicht ausgedient. Mit einer schräg gestellten Schneidlade lässt sich die Brennholzaufbereitung jedoch deutlich rationalisieren. Die Redakteure von Forst & Technik, AFZ-DerWald, Deutscher Waldbesitzer und Agrartechnik/Motorgeräte haben fünf verschiedene Modelle getestet – von der manuellen Bedienung bis hin zur elektronisch gesteuerten Säge. Hier ist der Ergebnisbericht von Heinrich Höllerl, Johannes Hädicke und Rainer Soppa.

Fünf verschiedene Schwerkraftsägen von manuell bis elektronisch müssen beweisen, was sie bieten können.

Genau genommen gibt es gar keine richtige Bezeichnung für diesen Typus Brennholzsägen. „Schräggestellte Wippsäge“ hört sich recht sperrig an. Das Wort „Schubladensäge“ trifft das Funktionsprinzip nicht wirklich. Wir haben uns für den Oberbegriff „Schwerkraftsägen“ entschieden – nicht, weil wir mit diesen Maschinen die Gravitation zerteilen können, sondern weil bei allen Maschinen in unserem Testfeld das Meterscheit durch die Schwerkraft wieder zum Sägeblatt nachrutscht. Das gilt zwar im Prinzip genauso für die rotierenden Trommelsägen, aber die haben ja ihren Namen schon. Neben der Arbeitserleichterung gilt ein erheblicher Sicherheitsgewinn als grundsätzlicher Vorteil der Schwerkraftsägen. Durch den selbsttätigen Weitertransport des Holzes und die Schutzabdeckungen über den Schneidladen kommen die Hände eigentlich nie mehr in die Nähe des Sägeblattes. Dennoch gibt es deutliche Unterschiede, je nach Automatisierungsgrad des Sägevorgangs.

Mehr in LZ 42-2017, S. 16