Fünf Jahre nach dem Start des Verbraucherportals www.lebensmittelwarnung.de haben das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) sowie die Bundesländer als Betreiber des Angebots eine positive Bilanz gezogen. BVL-Präsident Dr. Helmut Tschiersky verwies am Mittwoch vergangener Woche auf durchschnittlich mehr als 750 000 Seitenaufrufe pro Monat. Damit sei das Portal „eindeutig eine Erfolgsgeschichte“. Darüber hinaus sei es ein hervorragendes Beispiel für die gute Zusammenarbeit von Bund und Ländern im Bereich Lebensmittelsicherheit. Informationen, die zuvor von den Bundesländern unabhängig voneinander zur Verfügung gestellt worden seien, könnten seit 2011 an einer zentralen Stelle eingesehen werden. Nordrhein-Westfalens Landwirtschaftsminister Johannes Remmel, aktuell auch Vorsitzender der Verbraucherschutzministerkonferenz, sieht in der Bündelung aller Warnungen auf einer Internetseite einen „echten Mehrwert für die Menschen in Deutschland“. Außerdem komme man mit dem Angebot dem Wunsch der Verbraucher nach mehr Transparenz in der Lebensmittelüberwachung entgegen. Wie das BVL berichtete, gab es seit dem Start von www.lebensmittelwarnung.de am 21. Oktober 2011 insgesamt 510 Warnungen. Häufigste Gründe waren mit zusammen 196 Fällen mikrobiologische Verunreinigungen. Wegen Fremdkörpern in Lebensmitteln wurde in 135 Fällen gewarnt. Besonders oft beanstandet wurden mit 87 Warnungen Produkte aus der Kategorie „Fleisch, Wild, Geflügel und Erzeugnisse daraus“, gefolgt von Waren aus der Kategorie „Milch und Milchprodukte“ mit 87 Warnungen.