Die Behandlung von Rapssaatgut mit dem Neonikotinoid Clothianidin ist laut den Ergebnissen einer Feldstudie nicht schädlich für Honigbienenvölker und die dabei getesteten Wildbienenarten. Darauf hat die Bayer AG hingewiesen. Das Unternehmen hatte die Untersuchung in Auftrag gegeben. „Die detaillierte Analyse von Proben des gesammelten Pollens und Nektars hat gezeigt, dass die Clothianidin-Exposition von Bienen in behandelten Rapsfeldern gering war und dass die Rückstandsmengen innerhalb des üblichen Bereichs lagen, der auch in früheren Studien beobachtet wurde“, erklärte der Senior Expert Ecotoxicology bei der Auftragsforschungsorganisation tier3 solutions und Koordinator der Studie, Dr. Fred Heimbach. Als Standort für die großflächige Feldstudie wurde Mecklenburg-Vorpommern ausgewählt, weil dort auf etwa einem Viertel des Ackerlandes Winterraps angebaut wird. Die Studiengebiete und -bedingungen seien somit repräsentativ für Rapsanbaugebiete in Europa, so Bayer.