Nach einer witterungsbedingt desaströsen Erntesaison hat die litauische Regierung den eigenen Landwirten Unterstützung zugesichert. Die Regierung in Vilnius stufte in der vergangenen Woche die Niederschläge im August und September und deren Auswirkungen auf die Feldbestände als „nationalen Notstand“ ein. Vorausgegangen waren die schwersten Sommerniederschläge seit rund 40 Jahren, die laut Angaben der Regierung mitten in der Druschsaison die langjährigen Durchschnittsmengen regional um das Vierfache überschritten hatten. Gebietsweise wurde deshalb die Hälfte der Feldbestände in Mitleidenschaft gezogen oder konnte erst gar nicht geerntet werden. Nun soll der nationale Krisenfond zur Unterstützung der betroffenen Landwirte herangezogen werden.