44 - Kein Stillstand in der Forschung

Die Bedeutung der Innovationsförderung für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Landwirtschaft und ihre Anpassung an die gesellschaftlichen Anforderungen hat die Parlamentarische Staatssekretärin Dr. Maria Flachsbarth vom Bundeslandwirtschaftsministerium betont.

Im Agrarsektor gehe es heute um weitaus mehr als das „Melken der Kühe von der Hand“, nämlich um die Effizienzsteigerung bei gleichzeitiger Ressourcenschonung und Beschäftigungssteigerung, erklärte die CDU-Politikerin am Dienstag vergangener Woche auf den Innovationstagen der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) in Bonn. Beim Verfolgen dieses Ziels über die Innovationsförderung nehme die Bundesanstalt als „Scharnier zwischen dem Bundesgesetzgeber und den durchführenden Organisationen“ eine entscheidende Rolle ein, indem sie auch dazu beitrage, dass der Wissenstransfer gefördert und bis in die Unternehmen hineingetragen werde, stellte Flachsbarth fest. Auf diese Weise könnten sich die Betriebe weiterentwickeln und ihre Produktionsmethoden auf die modernen Herausforderungen vorbereiten. Dagegen gelte bei einem Verzicht auf die Chancen moderner Forschung die Regel „Stillstand bedeutet Rückschritt“. Die Staatssekretärin wies darauf hin, dass im nächsten Jahr im Bundeshaushalt, sofern der Gesetzgeber zustimme, 50 Mio. € für das Innovationsprogramm vorgesehen seien.