Demnach enthielten 97 % der im Jahr 2014 gezogenen 83 000 Lebensmittelproben in den 28 EU-Mitgliedstaaten sowie Islands und Norwegen gar keine Rückstände an Pflanzenschutzmitteln oder lediglich Spuren, die im Rahmen der gesetzlichen Grenzwerte lagen. 53,6 % der Proben waren frei von messbaren Rückständen und 43,4 % enthielten Rückstände, die sich innerhalb der zulässigen Konzentrationen bewegten. Grenzwertüberschreitungen gab es häufiger in Produkten aus Drittländern. Ein Viertel der untersuchten Lebensmittel entstammten solchen Herkünften: Die gesetzlichen Grenzwerte wurden hier laut EFSA-Bericht bei 6,5 % dieser Proben überschritten. Knapp 70 % der untersuchten Produkte kamen aus Ländern der EU oder des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR). Dabei lag die Überschreitungsquote bei 1,6 %. Bei jeder 20. Probe war die Herkunft nicht bekannt. Der Leiter des EFSA-Referats Pestizide, Dr. José Tarazona, betonte, die hohen Einhaltungsquoten entsprächen denen früherer Jahre. Dies belege, dass die in der EU durchgeführten Kontrollen der Pflanzenschutzmittelrückstände in Lebensmitteln den Schutz der Verbraucher nach wie vor gewährleisteten.