45 - CETA besiegelt

Letzte Einwände mit Hilfe von Zusatzerklärungen aufgenommen – EU-Landwirtschaft erwartet neue Handelsoptionen

Freuen sich über das besiegelte CETA-Abkommen (v.l.n.r.): EU-Ratspräsident Donald Tusk, der kanadische Premierminister Justin Trudeau und EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker. Foto: imago

Die Europäische Union und Kanada haben ihr lang verhandeltes Freihandelsabkommen (CETA) besiegelt. EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker, EU-Ratspräsident Donald Tusk und der slowakische Regierungschef und derzeitige Vorsitzende der Ratspräsidentschaft, Robert Fico, unterzeichneten am 30. Oktober zusammen mit dem kanadischen Premierminister Justin Trudeau den Vertragstext. Mit Hilfe von Zusatzerklärungen wurden letzte Einwände von Kritikern aufgenommen. Durch CETA sollen deutlich mehr Absatzmöglichkeiten für Landwirte und Lebensmittelerzeuger entstehen. Juncker nannte Zolleinsparungen von insgesamt bis zu 500 Mio. € jährlich. Die Öffnung des kanadischen Marktes für wichtige EU-Exportgüter wie Käse, Wein und Spirituosen, Obst und Gemüse sowie verarbeitete Lebensmittel wird nun deutlich erweitert, ist aber durch Quoten geregelt. Auf der anderen Seite steht die Öffnung der EU für kanadische Produkte.

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