Landwirte investieren vermehrt in Windkraft und Photovoltaik, während das Engagement bei Biogas stagniert, wenn auch auf einem hohen Niveau. Das geht nach Angaben der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) aus einer aktuellen Erhebung des Marktforschungsinstituts Produkt+Markt hervor. Wie die AEE am Freitag vergangener Woche berichtete, wird für dieses Jahr ein Investitionsvolumen der Landwirte in erneuerbare Energien von 1,4 Mrd. € erwartet; das seien 31 % mehr als 2016. In diesem Jahr seien vor allem die bäuerlichen Investitionen in Photovoltaik- und Windkraftanlagen gestiegen, allerdings von einem sehr niedrigem Niveau aus. Im Vergleich zu 2016 habe sich das Investitionsvolumen in die Windkraft verdoppelt und werde voraussichtlich rund 290 Mio. € erreichen. Die geplanten Investitionen in Photovoltaikanlagen dürften laut AEE mit 291 Mio. € in ähnlicher Größenordnung liegen. Damit werde annähernd wieder der Wert von 2013 erreicht, als Solarstromanlagen noch nicht so günstig gewesen seien wie heute. Während die Landwirte in Zeiten höherer Anlagenkosten und Einspeisevergütungen, insbesondere auf die Netzeinspeisung, gesetzt hätten, nutzten heute viele den Solarstrom vermehrt für den Eigenverbrauch, führte die Agentur weiter aus.