47 - Nur bei Schweinen läuft es besser

Mit einem um 54 % verbesserten Ergebnis im Schnitt der Haupterwerbsbetriebe war der Gewinn mit 58 810 € auch 2016/17 nicht zufriedenstellend. Dennoch führte das höhere Einkommen, insbesondere in viehhaltenden Betrieben, zu einem etwas verbesserten Stimmungsbild. Jürgen Boerman und Marco Hoffmann, Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, stellen die Betriebsergebnisse 2016/17 vor.

Die Veredelungsbetriebe schnitten bedingt durch deutlich gestiegene Ferkel- und Mastschweinepreise am besten ab. Fotos: agrar-press

Der Aufwand für Abschreibungen, Versicherungen und Zinsen sank. Weitere Positionen, wie Pachten, Löhne, Lohnarbeit, Unterhaltung und geringfügig auch Energie legten etwas zu. Die stärkste prozentuale Abnahme errechnete sich bei den Zinsen mit – 6,3 %, die Ausgaben für Versicherungen verminderten sich um 5,4 %. Eine restriktive Investitionsbereitschaft ließ sich von insgesamt rückläufigen Abschreibungen ableiten. Per Saldo wendeten die Betriebe für Energie mit + 0,4 % kaum mehr auf. Die Personalausgaben stiegen mit plus 4,7 % am stärksten, dagegen erhöhten sich die Kosten für den Lohnunternehmer nur gering um 0,9 %. Für Pachtflächen wendeten die Betriebe 2,8 % mehr auf. Für die Instandhaltung von Maschinen griffen die Landwirte um 2,4 % tiefer in die Tasche, dagegen investierten sie bei der Unterhaltung von Gebäuden 3,8 % weniger.

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