„Durch den Klimawandel werden Starkregenereignisse wie dieses Frühjahr am Niederrhein und im Rhein-Sieg-Kreis häufiger vorkommen“, erklärte Landwirtschaftsminister Johannes Remmel zum Auftakt der Informationsoffensive am Montag vergangener Woche in Düsseldorf. Bei den heftigen Niederschlägen im Mai und Juni war es in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens zu Überflutungen und steigenden Hochwasserpegeln an Bächen und Flüssen gekommen. Es entstanden Schäden in Millionenhöhe an Natur, Straßen, Gebäuden und landwirtschaftlichen Flächen. Nicht in allen Fällen konnten den Ministerien zufolge die Betroffenen finanziell entschädigt werden, da der Versicherungsschutz gegen Elementarschäden fehlte. Zwar hätten viele landwirtschaftliche Betriebe ihre Ackerkulturen durch eine Hagelversicherung abgesichert; für eine Begleichung von Flur- und Gebäudeschäden durch Starkregen sei jedoch eine zusätzliche Elementarversicherung notwendig, erläuterte Remmel.