49 - Remmel empfiehlt Elementarversicherungen

Mit einer Informationsoffensive macht die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen auf die Folgen von extremen Wetterereignissen, wie Starkregen, Sturm und Hagel, aufmerksam. Gemeinsam rufen dabei das Landwirtschafts- und das Wirtschaftsministerium die Bürger, aber auch mittelständische Unternehmen und landwirtschaftliche Betriebe dazu auf, sich zu informieren und vorzusorgen.

Johannes Remmel

„Durch den Klimawandel werden Starkregenereignisse wie dieses Frühjahr am Niederrhein und im Rhein-Sieg-Kreis häufiger vorkommen“, erklärte Landwirtschaftsminister Johannes Remmel zum Auftakt der Informationsoffensive am Montag vergangener Woche in Düsseldorf. Bei den heftigen Niederschlägen im Mai und Juni war es in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens zu Überflutungen und steigenden Hochwasserpegeln an Bächen und Flüssen gekommen. Es entstanden Schäden in Millionenhöhe an Natur, Straßen, Gebäuden und landwirtschaftlichen Flächen. Nicht in allen Fällen konnten den Ministerien zufolge die Betroffenen finanziell entschädigt werden, da der Versicherungsschutz gegen Elementarschäden fehlte. Zwar hätten viele landwirtschaftliche Betriebe ihre Ackerkulturen durch eine Hagelversicherung abgesichert; für eine Begleichung von Flur- und Gebäudeschäden durch Starkregen sei jedoch eine zusätzliche Elementarversicherung notwendig, erläuterte Remmel.