51/52 - Geplante Genossenschaftsfusion auf gutem Weg

Der Verbandsrat des Genossenschaftsverbandes (GV) mit Verwaltungssitzen in Neu-Isenburg bei Frankfurt und in Hannover sowie der Verwaltungsrat des Rheinisch-West­fälischen Genossenschaftsverbandes (RWGV) aus Münster haben am Dienstag vergangener Woche dem Entwurf des Fusionsvertrages zugestimmt und die Vorstände beauftragt, die Vereinbarungen zur Verschmelzung zum „Genossenschaftsverband – Verband der Regionen“ formell abzuschließen. Wie die beiden Organisationen mitteilten, werden der Verbandstag des RWGV und die Mitgliederversammlung des GV am 26. April 2017 beziehungsweise am Tag da­rauf über den Vorschlag der Verschmelzung entscheiden. Bei jeweils positiven Voten würde die Fusion dann rückwirkend zum 1. Januar 2017 erfolgen. Der Vorsitzende des GV-Verbandsrats, Dr. Peter Hanker, zeigte sich „zuversichtlich, dass es einem fusionierten Verband gelingen wird, unsere Mitglieder noch wirksamer als bislang zu unterstützen“. Die Fusion sei die Voraussetzung, die Innovationsfähigkeit beider Verbände zu erhalten. Die entstehenden Größenvorteile ­würden ganzheitliche Dienstleistungsangebote ermöglichen, die auf die speziellen Bedürfnisse unterschiedlicher Mitgliedergruppen angepasst seien. Der Vorsitzende des RWGV-Verwaltungsrats, Klaus Geurden, sieht gute Grundlagen dafür, dass es dem fusionierten Verband gelingen werde, die regionale und persönliche Nähe zu seinen Mitgliedern sicherzustellen.