51/52 - Keine neuen Infektionen mit Vogelgrippe

Die Vogelgrippe in den Niederlanden hat sich rund um den betroffenen Entenmastbetrieb in Bidding­huizen in der vergangenen Woche nicht weiter ausgebreitet; auf dem Areal wirtschaften vier weitere Geflügelhaltungen. Wie das Haager Landwirtschaftsministerium am Montag vergangener Woche mitteilte, wurden deshalb die Transportauflagen für das Beobachtungsgebiet im Umkreis von 10 km gelockert. Demnach dürfen Schlachtgeflügel, Eier und Geflügelmist nun auf vorgeschriebenen Wegen zu dem dort ansässigen Geflügelschlachtbetrieb G.P.S. beziehungsweise zu den beiden Eierverarbeitungsunternehmen NIVE und Pap Eggs in Nunspeet sowie zu dem Mistverarbeitungsunternehmen Komeco bei Dronten gefahren werden. Die landesweit verfügte Aufstallungspflicht für unternehmerische Geflügelhaltungen gilt allerdings weiterhin. Die rund 16 000 Enten des betroffenen Mastbetriebes in Biddinghuizen wurden nach Angaben des Instituts Wageningen Bioveterinary Research (WBVR) bereits in der vorvergangenen Woche getötet, nachdem dort am 8. Dezember der Ausbruch des Virustyps H5 festgestellt worden war. Dem Institut zufolge handelt es sich um die hochansteckende Virusvariante H5N6.