Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) hat am Freitag vergangener Woche ihren 75. Geburtstag begangen. Wenige Tage noch vor den Vereinten Nationen (UN) selbst wurde am 16. Oktober 1945 die FAO gegründet. Sie soll den landwirtschaftlichen Wissensstand und das Ernährungswohl fördern. Ihren diesjährigen Geburtstag, der auch immer als Welternährungstag begangen wird, hat die Organisation in Rom unter das Thema „Wachsen, ernähren, erhalten. Gemeinsam. Unser Handeln ist unsere Zukunft“ gestellt und zu widerstandsfähigeren beziehungsweise robusteren Agrar- und Lebensmittelsystemen sowie zu globaler Solidarität aufgerufen. Beides sei unerlässlich für die Erholung von dieser Krise und für einen besseren Wiederaufbau. Der Welternährungstag biete auch Gelegenheit, den „Food Heroes“ zu danken, nämlich den Landwirten und Arbeitern entlang der Lebensmittelversorgungskette, die unter allen Umständen Nahrungsmittel für die Bevölkerung bereitstellten, so die FAO. Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel betonte mit Verweis auf die Vergabe des Friedensnobelpreises an das Welternährungsprogramm (WFP), dass der Hunger in der Welt nur gemeinsam in den Griff zu bekommen sei. Angesichts der Folgen des Klimawandels müsse das Welternährungssystem nachhaltiger werden. Zur heimischen Agrarbranche stellte sie fest, dass sich Deutschland glücklich schätzen könne, eine leistungsfähige Landwirtschaft und eine professionelle Lebensmittelwirtschaft zu haben.