8 von 10 setzen auf digitale Technologien

Foto: Photogrammetrie, Uni Bonn

Ob Hightech-Landmaschinen, Agrar-Apps, Robotik oder Drohnen – die Digitalisierung ist heute ein fester Bestandteil der Landwirtschaft. Mehr als 8 von 10 landwirtschaftlichen Betrieben (82 %) in Deutschland setzen digitale Technologien oder Anwendungen ein. Weitere 10 % planen oder diskutieren dies. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie im Auftrag des Digitalverbands Bitkom, des Deutschen Bauernverbandes (DBV) und der Landwirtschaftlichen Rentenbank (LR). „Die Corona-Krise zeigt einmal mehr, wie wichtig eine funktionierende Agrar- und Ernährungswirtschaft in Deutschland ist. Zugleich wird deutlich, welche Chancen digitale Lösungen bieten. Ob bei der Erzeugung oder dem Absatz von Lebensmitteln, der Vermittlung von Erntehelfern oder der Fernwartung von Landmaschinen: Digitale Technologien und Anwendungen helfen Landwirten und Verbrauchern, besser aus der Krise zu kommen“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. DBV-Generalsekretär Bernhard Krüsken fügt hinzu: „Auch bei den gesellschaftlichen Anforderungen an Umwelt, Biodiversität und Tierwohl sind digitale Techniken wichtiger Teil der Lösung.“

Einen wichtig Schritt macht unterdessen das Exzellenzcluster „PhenoRob – Robotik und Phänotypisierung für Nachhaltige Nutzpflanzenproduktion“ an der Universität Bonn: Es startet am Campus Klein-Altendorf in dieser Anbausaison in seine Feldphase. Nach einiger Beratung und Umplanung wegen der Corona-Krise konnte mit der Aussaat von einem Großteil der Pflanzen, wie Sommerweizen und Zuckerrüben, begonnen werden.