Rundum gelungen – anders kann man es kaum sagen. Die Landfrauen des Kreisverbandes Düren-Jülich wollten ihren ehemaligen Vorstandsfrauen einen gebührenden Abschied bieten und das taten sie auch. Den entsprechenden Rahmen dafür bot der Kreislandfrauentag am Freitag vergangener Woche in Inden-Altdorf, zu dem sich rund 120 Landfrauen und Ehrengäste in der Bürgerhalle am Geuenicher Hof eingefunden hatten. Natürlich stand nicht nur die Verabschiedung der langjährigen Ehrenamtlerinnen auf dem Programm. Es gab auch eine Dialogrunde, den Auftritt eines Glückstrainers und viel Zeit für den gemeinsamen Austausch während einer Imbiss-Pause mit leckerem Fingerfood. Eva-Maria Lieven, die Vorsitzende des Kreisverbandes Düren-Jülich, und ihr Vorstandsteam jedenfalls konnten vollends zufrieden sein mit dem Landfrauentag, den sie auf die Beine gestellt hatten.
Wie die Vorsitzende bei der Begrüßung erläuterte, haben sich die Landfrauen Düren-Jülich einiges für die Zukunft vorgenommen. „Wir wollen unsere Struktur festigen und auch etwas breiter werden“, betonte Eva-Maria Lieven. Im aktuellen Programmheft hätten die Landfrauen Düren-Jülich bereits den ein oder anderen Programmpunkt „mit Kindern“ angekündigt – seien es Enkelkinder oder eigene Kinder. „Wir möchten mehr Frauen ermöglichen, auch trotz Betreuungsaufgaben oder gerade wegen Betreuungsaufgaben bei den Landfrauen teilnehmen zu können“, so die Landfrau aus Titz. Noch in der Mache seien derzeit Ideen für Programmpunkte, an denen vor allem die Frauen teilnehmen könnten, für die große Fahrten nichts mehr seien. Gleichzeitig wollen die Landfrauen Düren-Jülich aber auch nicht auf angestammte Aktivitäten verzichten. „Wir als Landfrauenverband brauchen uns wirklich nicht zu verstecken! Und das nehmen wir uns auch für die Zukunft noch mehr vor: sichtbar zu werden, an der einen oder anderen Stelle vielleicht auch laut oder zumindest lauter.“ Einsetzen wollen sich die Landfrauen insbesondere für das Thema Altersvorsorge. „Dieses Thema muss auf den Höfen angesprochen werden und partnerschaftlich geregelt werden“, meinte die Vorsitzende.
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