Agrarpolitik: Teils wichtig, teils nicht

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Die Agrarpolitik der bei der Bundestagswahl antretenden Parteien ist für einen Großteil der Bürger offenbar wahlentscheidend. So erklärten 42 % der Teilnehmer bei einer Umfrage im Rahmen des Verbrauchermonitors Moderne Landwirtschaft, dass die Landwirtschaftspolitik für sie eine große Rolle in der Wahlentscheidung spiele. Grundlage für den Monitor im Auftrag des Forums Moderne Landwirtschaft (FML) sind Online-Befragungen. Ebenfalls 42 % der Befragten hätten angegeben, dass die Landwirtschaftspolitik nur eine kleine oder keine Rolle bei ihrer Wahlentscheidung einnehme.

Im Hinblick auf die Erzeugung von Lebensmitteln ist es dem FML zufolge für 75 % der Befragten wichtig, in Deutschland angebaute und produzierte Lebensmittel zu konsumieren. Lediglich 14 % sei die Herkunft der von ihnen verzehrten Lebensmittel egal gewesen. Vor allem bei saisonalem Obst und Gemüse hätten die Befragten Wert auf den Anbau und die Produktion in Deutschland gelegt, berichtete das Forum. Auf die Frage, ob sie die hiesige Landwirtschaft seit der Corona-Pandemie anders wahrnehmen würden, gaben laut FML 24 % der Umfrageteilnehmer an, dass sie die Branche hierzulande positiver wahrnähmen. Für immerhin 60 % der Befragten habe sich die Wahrnehmung nicht geändert. Insgesamt 14 % sähen die Landwirtschaft negativer als noch vor der Corona-Pandemie.