AgrarScouts gesucht

Foto: Forum Moderne Landwirtschaft

Auf der IGW in Berlin können im Januar 2020 wieder 100 Landwirte, Agrarstudenten und Mitarbeiter aus dem vor- und nachgelagerten Bereich mit Verbrauchern in den Dialog treten. Denn was es heißt, als Landwirt oder Mitarbeiter eines Betriebs in der modernen Landwirtschaft tätig zu sein, kann kaum jemand authentischer erklären, als die Menschen aus der Praxis selbst. Hier setzt das AgrarScouts-Projekt des Forums Moderne Landwirtschaft (FML) seit Jahren erfolgreich an.

Die AgrarScouts beschäftigen sich mit Themen wie dem „Trecker der Zukunft“, der mit alternativen Pflanzenkraftstoffen fährt, dem Klimaschutz durch gezielte Düngung und gezielten Pflanzenschutz mit Sensoren und Satellitenunterstützung, der Unkrautbekämpfung durch

Roboter, der Pflanzenzüchtung für Klimaschutz und Klimawandel, dem Zwischenfruchtanbau, der Lebensmittelverschwendung und dem Tierwohl. All diese Bereiche machen sie für die nichtlandwirtschaftliche Gesellschaft erlebbar.

Um in persönlichen Gesprächen auf dem ErlebnisBauernhof in Halle 3.2 einen authentischen Einblick in ihre Arbeit zu gewähren, bekommen die ­AgrarScouts am Tag vor dem Messeeinsatz eine Kommunikationsschulung. Im Rahmen der Schulung erhalten sie eine individualisierbare Pressemitteilung für ihre Lokalredaktionen in ihrer Heimat und eine AgrarScouts-Weste.

Wer AgrarScout werden möchte, kann sich mit einer kurzen E-Mail unter dem Betreff „AgrarScouts Grüne Woche 2020“ bei Henriette Keuffel, Projektleiterin für das AgrarScouts-Netzwerk beim FML unter H.Keuffel@moderne-landwirtschaft.de melden. Das Mindestalter für die Teilnahme ist 16 Jahre. Landwirte, die bereits AgrarScouts sind, können sich ebenfalls beim FML melden, um 2020 in Berlin dabei zu sein.