Euterentzündungen sind jedem Milchviehhalter hinlänglich bekannt und kommen in einem Milchviehbetrieb täglich vor. Bei der sogenannten Algenmastitis liegt jedoch eine spezielle Form der Euterentzündung vor. Woran sich diese Mastitis erkennen lässt und wie sie behandelt werden kann, erläutert Dr. Cordula Koch, Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen.
Um Kühe zu erkennen, bei denen ein oder mehrere Euterviertel entzündet sind, gibt es zahlreiche Methoden. Bereits bei der Melkroutine sollte es Standard sein, einen Vormelkbecher zu verwenden. Hier können leicht Flocken im Vorgemelk erkannt werden, zum Beispiel bei einem schwarzen Siebeinsatz anhand von wässriger Milch oder Milch mit Farbveränderungen sowie einem abweichenden Geruch, was alles auf eine Entzündung hindeutet. Beim Anrüsten und Reinigen fallen bereits verhärtete, stark entzündete und gerötete Euterviertel auf.
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Algenmastitis: eine spezielle Form der Euterentzündung
Foto: Nele Siebel