Was haben Kängurus, der Sänger Elton John und ein Koala gemeinsam? Sie bereiteten Leih-Oma Brigitte Ritz während ihres Aufenthalts in Australien viel Freude. Im Februar 2020 reiste sie als Granny Au-pair in den sechstgrößten Staat der Erde. Hier erzählt die 74-Jährige von ihren Abenteuern in Down Under.
Als Au-pair für eine Weile ins Ausland zu gehen, davon träumen viele Mädchen. „Doch warum sollte dieses Abenteuer ausschließlich jungen Menschen vorbehalten sein?“, dachte sich Brigitte Ritz. Also packte die pensionierte Grund-, Haupt- und Realschullehrerin erstmals 2016 ihre Koffer, um für drei Monate nach Namibia/Südafrika zu reisen. „Durch die Hamburger Agentur ‚granny aupair‘ wurde ich auf diese Möglichkeit aufmerksam. Ich meldete mich dort an und ließ mich mit meinem Profil in die Vermittlungsdatei aufnehmen“, blickt sie zurück. Die Agentur von Inhaberin Michaela Hansen helfe, rund um den Globus Gastfamilien oder soziale Hilfsprojekte zu finden, die eine ehrenamtliche Unterstützung gegen Kost und Logis suchen.
„In Namibia war ich in Windhoek in einem Montessori-Kindergarten tätig. Für mich war klar, dass ich so etwas einmal wieder machen möchte“, erzählt sie. Ihre Aufgaben bestanden beispielsweise darin, das Frühstück für die Kinder zu richten und leichte Reinigungstätigkeiten zu übernehmen. Mit den Kleinen zu singen, zu basteln und ihnen vorzulesen stand ebenfalls auf dem Plan. In einem Blog berichtete sie damals von ihren Erfahrungen und Erlebnissen auf dem schwarzen Kontinent. Zudem erstellte sie nach der Rückkehr einen spannenden Vortrag. „Auch bei Landfrauenvereinen war ich damit zu Gast.“
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