Anschlusssorten schlecht, Lagersorten mäßig

Foto: Peter Lövenich

Der allgemeine Tenor zum Kartoffeljahr 2019 lautet: Besser als im Vorjahr, aber dennoch enttäuschend! Im Einzelfall kann das jedoch ganz anders aussehen. Erträge von 180 dt/ha und nur kleinfallende Ware bei etablierten Spitzensorten auf besten Standorten tauchten ebenso auf wie 700 dt bei reichlichen Übergrößen unter Beregnung. Wie die Sorten abschnitten und welche Erkenntnisse sich daraus für die nächsten Jahre ziehen lassen, erläutert Peter Lövenich, Landwirtschaftskammer NRW. Die guten Ergebnisse der Frühkartoffeln lassen sich leider nicht auf die nachfolgenden Segmente übertragen. Die aufkommende Frühsommertrockenheit traf vor allem die Anschlusssorten, während die später reifenden Lagersorten von den verhaltenen Niederschlägen im Sommer noch profitieren konnten. Sehr unterschiedlich waren auch die Qualitäten in Abhängigkeit von Standort, Pflanzentermin, Wasserführung und Beregnung.

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